1. Oktober 2013

Die Krise,

Altgriechisch, (die Meinung, Beurteilung, Entscheidung) bezeichnet eine problematische mit einem Wendepunkt verknüpfte Entscheidungssituation.


So heute ist es wieder so weit! Ich öffne wieder die Türen!

Aber was ist nur geschehen?

Ganz einfach. Macht mal die Augen zu.. Naja stellt euch vor ihr macht die Augen zu!

So nun lauft ihr ziemlich schnell eine Strecke, wobei ein Stück von euch am Start zurück bleibt, lediglich mit einem Stück Gummiband mit euch verbunden, will ja keiner das da was verloren geht.

Könnt ihr das sehen? Spürt ihr wie das Band immer straffer wird? Ok.

Nun dieses Gefühl, das da spannt wird zur Normalität und dann BAM!

Irgendwie, ohne das ihr es gemerkt habt, hat sich dieses kleine Stück eurer Seele vom Start losgemacht und schnellt jetzt, durch das Gummiband geführt auf euch zu.

So, auf dem Weg wird das Stückchen immer schneller und schneller, und dann wenn ihr es am wenigsten braucht trifft es euch hinterhältig im Rücken!

Nicht nur das man da nicht Pusten kann, nein der Aufschrei ist auch meilenweit zu hören!

Es hat mich umgeworfen und am Boden festgenagelt. Die Erkenntnis wie viel Gewalt ich mir angetan habe.
Wenn ich in den Medien Frauen sehe, die sich von Männern oder Partner misshandeln lassen und dies Jahre lang über sich ergehen lassen und einfach nichts machen, frage ich mich immer nur wie kann man das nur!

Aber was habe ich denn gemacht? Ich glaube das ist nicht so viel anders... die Zerstörung die es hinterlassen hat spricht Bände, erzählt die ganze Geschichte die man oft vergisst wenn man sich nur anschaut was ich in den letzten 11 Monaten geschafft habe.

Nachdem mich das Stück meiner Seele eingeholt hat und ich versuchte das irgendwie wieder in mich einzubinden, vielen mir Dinge auf.

Während ich 2 Tage lang weinte hatte ich weder das Bedürfnis mich hemmungslos zu befressen, noch meinen Plan aufzugeben.

Dafür habe ich unglaublich viel zu Spruch von Freunden bekommen und von Menschen bei denen ich damit vielleicht nicht unbedingt gerechnet hätte, mich aber sehr darüber gefreut habe.

Ich habe inne gehalten, habe mich mit meiner Vergangenheit beschäftigt und mit der Zukunft, aber auch mit meiner Gegenwart.

Nun hatte diese Krise einen Wendepunkt? Ja, meine Wende ist, dass ich damit leben muss was ich getan habe, was ich geduldet habe, was ich nie wieder tun werde.

Ich habe mich bis zu einem bestimmten Punkt in meinem Leben selbst bestraft für das was ich war, was ich getan hatte und für das was ich nicht war.
Zum Teil stellvertretend für Andere aber auch aus falschen Vorstellungen heraus. Der Vorstellung immer die sein zu müssen, die andere in mir sahen oder wie mich andere haben wollten.

Es ist nicht leicht sich gegen seine Erziehung zu stellen, gegen Gefühle, Ahnungen und Zweifel, aber es ist es Wert sich damit zu beschäftigen aufzuräumen und Ballast abzuwerfen.



Kommentare:

  1. Liebe Madison,

    ich verstehe dich.
    Und.... ich finde du machst das richtige!

    Freue dich, dass du das in deinen jungen Jahren schon gemerkt hast.
    Ich musste erst 50 Jahre alt werden, bevor ich das begriffen habe.
    Aber Chakka, ich habe es auch geschafft.

    Letzte Woche hatte ich meine Feuertaufe.
    Meine Eltern, (das wirkliche echte Problem, bei mir!) waren zu Besuch.
    Ich habe es gut gemeistert.
    Kein Gedankenkarussell, nicht immer alles recht-machen-wollen....
    Klar und deutlich ich.

    Ich meine, du bist auf deinem richtigen Weg.
    Alles Gute für dich....
    ich komme wieder.
    Lieben Gruß
    Minze

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  2. Friedrich Frankus14. Oktober 2013 um 11:36

    GIbt einfach zu viele die, die Augen vor allem verschließen, dass is leider heutzutage so in unserer Gesellschaft. Ich muss da dann immer wieder runter kommen damit ich klare Entscheidungen treffen kann. Und jemanden zu haben der dich in deinem Leben berät, kann schon richtig von Vorteil sein.
    lg friedl

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Lieber Leser,

dein Kommentar wir freigeschaltet sobald ich ihn entdeckt habe.
Das kann ein wenig dauern aber hier geht nichts verloren!
Vielen Dank
Madi