30. April 2013

Herzenswunsch!

Ich bin ein UHU!

Ja nachdem ich 9 Tage in einem Auf und Ab gefangen war hat mir meine Waage meinen eine nette 99,6 geschenkt.

27.04

Ja der 27.04 ist schon ne Weile her ich geb es ja zu! Aber nach dem Auf und Ab wollte ich sicher gehen das mir der Trend nach unten erhalten bleibt. Heute waren es 99,1 kg.
Nett oder? Ob ich wohl zu meinem Geburtstag eine 8 vorne sehe? *träum*

Wider erwartend  habe ich keine Glöcken gehärt oder lustige Feen gesehen als es so weit war. Ich habe mich auch nicht verändert.... 

Aber ein dicker fetter Punkt ist geschafft und wer hätte das ist Oktober 2012 gedacht und nun sind es fast 35 kilo die weg sind! Einfach so! naja fast.

Nun träume ich von Röcken! Naja es ist nicht mehr so weit. Noch mal sehen wo ich am 16.10 lande...
Großter Traum wären 73,6 kg das wären dann in 365 Tagen 60 kg!
Das sind noch 25,5 kg und ich habe noch 169 Tage. 

Aber egal was am 16. Oktober auf meiner Waage abzulesen ist, ich bin echt stolz auf mich!


27. April 2013

Good bye my friend

Ich habe es getan! Ich habe mich von meinem Lippenpiercing verabschiedet. Ich hadere schon eine ganze Weile damit.
Ich hatte das Gefühl je weniger ich werde desto größer wird es in meinem Gesicht.
Das Jahr 2013 ist das ja der Veränderung, der Reise ohne zurückblicken und der Metamorphose.
Ist es Gewohnheit? Einst gestochen aus Rebellion, heute ein Zeichen der Vergangenheit.
Bin ich noch die von vor 8 Jahren? Will ich das immernoch sein?

Nein, egal wo mich dieses Jahr hinführt ich glaube dieses Piercing ist mehr liebe Gewohnheit als ein Teil von mir, also kann es gehen!

Noch fühle ich mich seltsam aber ich glaube das legt sich in ein paar Stunden!
Erhebt die Tassen für das Leben und gegen bremsende Gewohnheiten!

26. April 2013

Killerstrecke

Ich gehöre nicht zu der wehleidigen Sorte Menschen. Für mich sind Blessuren eher so was wie Auszeichnungen. Blaue Flecke, Schürfwunden und ähnliches werden mit Stolz und Würde getragen.
Klar versuche ich Verletzungen zu vermeiden, aber sind sie erst da wird nicht gemurrt.

Gestern hatte ich mal wieder Gelegenheit "Auszeichnungen" zu sammeln. Anlass war, dass ich unbedingt wieder auf meine Inliner wollte. So fragte ich eine Freundin ob sie nicht lust hätte mit mir zu skaten sagte aber gleich das ich 5 Jahre nicht mehr auf den Dingern stand.

RÜCKBLENDE
Gekauft habe ich die Dinger mit einem Gewicht von 110-113 Kilo und der Plan war durch regelmäßiges skaten abzunehmen bzw alleine die Dinger sollten ein Anreiz sein denn maximale trugen die 110 Kilo.
Der Plan ging nach hinten los und sie verstaubten die nächsten Jahre in der Ecke.

Weiter gehts. Ich dachte also das meine liebe Freundin sich eine ruhige nette Strecke aussucht, mit wenig Verkehr und viel Zeit zum üben.

Pustekuchen!
Das war die Strecke die wir gefahren sind!

Killerstrecke
Nach und nach wurde meiner Freundin das Ausmaß meines Nicht-Könnens bewusst.
Was ich nicht kann: bremsen, nach hinten schauen, im Gleichgewicht fahren, über unebene Straßenbeläge fahren (Kopfsteinpflaster, Straßenschäden usw.), Stufen nehmen wie Bürgersteige, über Tram Gleise (Straßenbahn)  fahren und Kurven fahren.Wer sich in Berlin auskennt weis, dass ich genau all dies auf dieser Strecke hatte! Ich bin Tode gestorben.
Ich hatte all diese Sachen auf kürzester Distanz plus das ich 3/4 der Strecke im Straßenverkehr, mitten zur rush hour, gefahren bin!

Zwischen Kilometer 2-3 habe ich mich dann hingepackt! Eine Brücke, ein Brückenübergang und bis hierhin ging alles gut! Ich hatte Angst über diesen Übergang zu fahren aber meine Freundin meinte einfach draufhalten und rüber. Gesagt getan! Aber dann hatte ich vergessen weiter zu bremsen um nicht so schnell zu werden!
Ich wurde immer schneller und schneller, fing an zu schreien, denn ich sah mich schon die Kontrolle verlieren und aus der Kurve mitten in den Verkehr schießen!
Dann war meine Freundin neben mir und das nächste war das ich gefallen bin.... ziemlich unsanft auf den Hintern.... mitten im Regierungsviertel!
Naja ich hab erst mal geheuelt, nicht weil ich schmerzen hatte sondern aus Schreck, Wut und Selbstmitleid.
Meine Freundin bot mir an das wir nach Hause laufen aber Bange machen zählt nicht und wie beim Reiten muss man gleich weiter fahren sonst bleibt die Angst.

Also rappelte ich mich auf und der Rest der Strecke war fast erholsam.
Am Ende wartete eine Parkbank auf mich und das Geständnis das ich nieee mit diesen Dingern über unseren Parkplatz heraus gekommen bin auf meine Freundin.

Während ich da so saß fühlte ich mich so lebendig wie schon eine ganze Weile nicht mehr, ich hätte die Welt aus den Angeln heben können. Ich weis, dass das ganz anders hätte ausgehen können, aber Schutzprotektoren und Götter sei dank bin ich heile geblieben.

Das nächste mal treffen wir uns hier bei mir. Ich suche eine schöne Verkehrsfreie Strecke aus! Bis dahin muss ich unbedingt noch üben aber nicht heute, heute und morgen werde ich regenerieren denn auch ich habe meine Grenzen.

25. April 2013

Ich find keinen gescheiten Titel

Ich habe jetzt in meiner Ablage 5 unfertige Blogeinträge, einfach weil ich meine Gedanken nicht zusammenhalten kann.

Es gibt viel und nichts zu erzählen.
Fangen wir mit dem Gewicht an. Es stagniert und pendelt und will einfach nicht runter gehen.
Egal was ich mache. Ich esse gut, ich mache Sport und ich versuche das Leben zu genießen.
Aber jeden Morgen wenn ich auf die Waage steige und ich enttäuscht werde verkrieche ich mich wieder.
Ich weiß das Stagnation dazu gehört aber toll finde ich es nicht.

Ich versuche mich davon zu distanzieren, von der Waage. Versuche mich mehr am Leben zu erfreuen.
Nehmen wir das Radfahren, hier habe ich echte Erfolge zu verbuchen.
Ich bin nicht nur schneller geworden, nein es ist auch einfacher geworden. Ich sehe auch nicht mehr ständig aus wie eine Tomate vor dem Platzen.

Treppensteigen ist keine Qual mehr. In den vierten Stock? Kein Problem! Und das ohne Sauerstoffzelt! HA!
Ich habe mir meine Absatzschuhe wieder zurück erobert!
Heute erobere ich mir meine Skates zurück.
Ich bin Leistungsfähiger geworden. Diese Woche habe ich bereits 60 km mit dem Rad zurückgelegt, das nebenbei nur 3 Gänge hat.
Nachdem skaten heute werde ich wohl morgen nicht mehr mit dem Radfahren aber vor 6 Monaten wäre nicht mal 1/6 davon möglich gewesen.

Gestern haben eine Freundin und ich Bilder von mir gemacht, recht spontan und zufrieden bin ich auch nicht damit aber das liegt mehr an mir als an dem können meiner Freundin.


Eigentlich nicht schlecht oder? Naja ich schaue echt arg scheiße, aber es war so hell draußen...
Wenn ich die Bilder so sehe denke ich immer man bist du fett. 
Nur wenn ich mir die Bilder von vor 6 Monaten anschaue relativiert sich das. 
Ich bin gespannt darauf wie die nächsten 10 Kilo.
Ich weis es gut ist selbstkritisch zu sein aber ich darf nicht den Boden unter den Füssen verlieren, darf nicht in das nächste extrem rutschen. Umso wichtiger ist es mir nach meinem UHU mich verstärkt an meinen sportlichen Erfolgen zu orientieren und das zu fokussieren und mich nebenher zu freuen das das Gewicht als Nebeneffekt weiter fällt.

Aber ich beschäftige mich natürlich nicht nur mit meinem Gewicht! Da wird man ja doof! Nein ich stricke nebenher an meiner Viajante, die mittlerweile unhandlich ist mit fast 300 gr und spinne grade graues Merino für ein neues Projekt.
Und Abends im Bett wenn ich von der Katze belagert werde lese ich sogar noch ein Buch von Lev Grossmann "Magicans" und das schöne ist ich mach das im Kerzenschein!

Seien wir mal ehrlich mir geht es schon ganz schön gut! 


16. April 2013

Belohnungen

Es sind noch 200 gr. Ja läppische 200 gr.
Jetzt werde ich öfter gefragt wie ich mich dafür belohne. Darüber habe ich mir mal Gedanken gemacht.
Mit essen? Nein, Essen ist keine Belohnung sondern dazu da mich zu ernähren und meinem Körper Kraft zu geben.
Mit Klamotten? Nein, ich bin nicht der große shopping Fan! Ich komme mit einem Kleiderschrank aus 15-20 Teilen vollkommen zurecht (Ohne Unterwäsche)
Mit Hobby zubehör? Ich hab daran gedacht aber auch hier nein.

Ich habe mich entschieden mich nicht besonders dafür zu belohnen denn das gewonnene Lebensgefühl und Qualität sind Belohnung genug.

Ich habe viel gewonnen und der UHU ist sicherlich der gewichtigste Meilenstein, weil es für mich noch ein Schritt in die Normalität ist.
Vielleicht auch eine Sicherheit, die Sicherheit nieeee wieder über 100 kg zu gehen, weil mir dieser UHU so kostbar ist. Mit dieser Sicherheit kommt vielleicht dann auch ein bisschen mehr Entspanntheit in mein Leben.

15. April 2013

Montag

Der Tag fing schon wie Montag an. Ich wurde von einer jammerden Katze geweckt, das ist nichts was ich so toll finde aber als ich auf die Uhr schaute war ich ihr sehr dankbar!
7.14!!!! 1 Stunde und 14 Minuten zu lange geschlafen!

Also schnell, schnell, aber ich wollte doch mit dem Radfahren! *seuftz*
Dann habe ich überlegt, wenn mit dem Bus fahre stehe ich bestimmt 20 min im Stau und komme 15 min zu spät.. DANN kann ich auch mit dem Rad fahren.

Gesagt getan und das erste was ich bemerke ist, uh ist das ein Wind! Pulsuhr an und los.
Ich hatte die obere Grenze bei der Herzfrequenz auf 160, das war ein Fehler denn bei der letzten Steigung hatte ich 182. Also alles im allen, das Ding piepte ständig und ich war schon ein wenig entnervt wollte aber die session nicht abbrechen.

Nach der Schule ging es einen ganz anderen Weg zurück. Ich dachte echt der ist ja nicht so hügellich da komm ich mit 160 gut hin. Fehler! Das Ding piepte fast eine Stunde ohne Unterlass allein das trieb meine Herzfrequenz nach oben!

Aber alles in allem war es toll! Das Wetter war super und nach dem ich das letzte mal im März mit dem Rad gefahren bin, habe ich genau 8 Kilo verloren und ich sage euch das macht ganz schön was aus.
Ich hatte heute sogar ausreichend zu trinken bei, es war ja schon sehr warm.
Alles in allem war ich 26 km unterwegs.... daran könnte ich mich echt gewöhnen!

Es ist eh spannend! Ich hatte heute 100,6 kg merkt ihr was? Ja, der UHU ist schon echt nah! Ob das diese Woche noch was wird?
Ich hoffe es doch sehr!

14. April 2013

101,100,99

HUNDERT, neunundneunzig

Es ist komisch aber wenn ich mir vorstelle, dass ich jemanden sage das ich HUNDERT Kilo wiege dann ist das unglaublich groß. Hingegen sind die neunundneunzig schon um einiges kleiner, was totaler Müll ist denn es liegt ja nur 1 Kilo dazwischen.
Das ist ein wenig so als wenn man an seinem Geburtstag gefragt wird ob man sich älter fühlt.
Was man natürlich nicht tut weil ja nur 1 Tag dazwischen liegt.

Ich warte nun voller Spannung das mein Körper das eine Kilo abbaut.... warten war noch nie meine Stärke...